TEKZONEFORUM054 – MO. 28. NOV 2005, 17.00 UHR

SERVICE ORIENTED ARCHITECTURE (SOA)
SOA ALS PRAGMATISCHER ANSATZ ZUR VEREINFACHUNG VON IT-KONZEPTEN - ODER WIE MIT KOMPONENTEN-ARCHITEKTUR IN IT-SYSTEMEN WIEDER ORDNUNG GESCHAFFEN WERDEN KANN
@ Café Boy, Kochstrasse 2, 8004 Zürich
Online-Anmeldeschluss: 25. Nov 2005
Kostenlose Anmeldungen für TekZone-Mitglieder
Unternehmen brauchen effiziente IT-Systeme, um ihre Geschäftsprozesse zu verbessern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Viele Projekte und Anwendungen erfordern die Nutzung von Geschäftslogik über mehrere Kanäle und Nutzergruppen hinweg. Hier kommt die dienstorientierte IT-Architektur (Service-Oriented Architecture) ins Spiel.
Mit Service Oriented Architecture (SOA) kursiert denn auch ein neuer Modebegriff in der IT. Die mit dem Kürzel geweckten Erwartungen sind hoch: So soll SOA die alte Idee verwirklichen, Anwendungen plattformunabhängig als Service über das Netz anzubieten.
Wie aber setzt man eine solche Architektur um? Welche bestehenden Technologien kann man dafür benutzen und wie führt man eine bestehende Umgebung in eine SOA über?
Unsere Expertenrunde äussert sich über gemachte Erfahrungen mit SOA, speziell auch in Grossprojekten und diskutiert über Voraussetzungen für den Einsatz von SOA (Technologien, Knowhow, Plattform, Frameworks) und Risiken (Ausfallsicherheit, Errorhandling etc.), die damit verbunden sind. Auf der weiteren Traktandenliste stehen Themen wie Weiterentwicklung, Change-Management und Wartung.
Christophe A. Gévaudan, UBS lanciert das Thema mit einem einleitenden Kurzreferat und stellt sich in der anschliessenden Roundtable-Diskussion den geladenen Panelgästen.
Moderiert wird das Podiumsgespräch von Stefan Tramm.

DER REFERENT

 CHRISTOPHE GEVAUDAN (El. Tech.) ist seit 1992 bei UBS AG in der Entwicklung von UNIX-basierten Server-Applikationen für Selbstbedienungsautomaten tätig. Ab 1997 ist er zudem Projektleiter für das Internet-Banking und weiterer Internet-Projekte der UBS, mit Schwerpunkt Architektur und Sicherheitslösungen. Zum heutigen Zeitpunkt zeichnet er im Bereich der technischen Architektur verantwortlich für die Bereiche Web- und WebSphere-Applikationen.
Das neue IT-System der UBS (SSP) basiert auf SOA: nach der Implementierung der Backend-Anwendungen (Cobol) werden jetzt die Frontend-Anwendungen (J2EE) erneuert.

DIE ROUNDTABLE-GÄSTE

 DR. SIMON HEFTI ist seit 1999 bei Netcetera und hier seit 2004 Managing Director der Zürcher Geschäftstelle. Als technischer Leiter zeichnete er für zahlreiche anspruchsvolle Projekte im Bankenumfeld sowie für SBB verantwortlich. Nach wie vor ist er bei etlichen Grossprojekten federführend in der Konzeption der Lösungsarchitektur. Er ist regelmässig Referent an Fachkongressen und -veranstaltungen sowie Verfasser diverser Artikel und Kolumnen in Fachpublikationen, unter anderem zum Thema Service Oriented Architecture (SOA).

 ROBERT INSLEY ist Lead Architect Software Practice und CTO der Client Solutions Organization von SUN Microsystems Zentral- und Nordeuropa. Er unterstützt die von SUN weltweit angebotene SOA Practice und ist involviert in diverse, im internationalen Umfeld erfolgreich umgesetzte SOA-Implementationen.

 DANIEL LIEBHART ist Solution Manager bei der Trivadis AG und Dozent für Informatik an der Hochschule für Technik in Zürich. Als Kenner der IT-Branche verfügt er über langjährige Kenntnisse im Managment von IT-Dienstleistungen und Produktentwicklung. Sein Know-how setzte er im internationalen Umfeld bei Siemens als Entwicklungsingenieur und Projektverantwortlicher ebenso ein, wie auch als Leiter eines Software-Unternehmens und Berater unternehmensweiter IT-Lösungen. Er ist Träger mehrerer Auszeichungen.

DER MODERATOR

 STEFAN TRAMM ist Senior Engineer und Consultant bei Netcetera AG und hat bereits mehrjährige Erfahrung auf dem Gebiet von Web-Applikationen. Stefan Tramm ist Diplom-Informatiker (TU Braunschweig) und Moderator der TekZoneForum-Veranstaltungen. Ausserdem unterstützt er Stefan Odendahl (Senior Engineer Netcetera AG und verantwortlich für die TekZone-Programmation).
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