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TEKZONEFORUM052 – MO. 30. MAI 2005, 17.00 UHR

MOBILE APPLICATIONS
RICH CLIENTS VS. THIN CLIENTS:
WIE SIND WIRKLICH SMARTE LÖSUNGEN FÜR MOBILTELEFONGERÄTE GEBAUT?

@ Café Boy, Kochstrasse 2, 8004 Zürich
Online-Anmeldeschluss: 27. Mai 2005
Kostenlose Anmeldungen für TekZone-Mitglieder

Smartphones werden derzeit von Handy-Herstellern als Vorboten der Konvergenz von mobilen Daten-, Internet-. und Sprachdiensten mit aller Kraft auf den Markt gepresst. Was als theoretisches Konzept besticht und unter idealtypischen Testbedingungen auch gut zu funktionieren scheint, verliert derzeit auf dem Consumer-Markt zunehmend an Überzeugungskraft. Vorab die Connectivity scheint über die bestehenden Mobilfunknetze dem echten Härteeinsatz nicht gewachsen zu sein. Und die Leistungsversprechen von UMTS nehmen erst zaghaft Konturen an. Auch haben sich vor allem Portalanbieter für ihre Multichannel-Services bisher auf das im Internet-Zeitalter naheliegende Thin-Client-Konzept eingeschossen. Nur scheinen sie sich an den Übertragungsraten und an der kaum überschaubaren Mobilgerätevielfalt die Zähne auszubeissen. Vor diesem Hintergrund könnte man sich von der Renaissance des Rich-Client-Konzeptes in der Desktop-Welt inspirieren lassen und es mit einem neuen Approach versuchen: Im Gegensatz zu Thin Clients benötigen Rich Clients nicht in jedem Falle eine stehende Verbindung ins Netz. Auch sind bei ihnen komplexere GUIs möglich. Und evtl. lassen sich über Wiederverwendungsstrategien auch Lösungskomponenten von Desktop- auf Mobilplattformen adaptieren.
Unsere Expertenrunde diskutiert bewährte und innovative Strategien zur Implementation von Mobil-Applikationen: Sind die Mobilgeräte der neuen Generation mächtig genug, um raffiniertere Applikationen als Rich Clients lauffähig zu machen? Und wie sehen die Realitäten von Multi-channel und Konvergenz tatsächlich aus?

John Riordan (Swisscom Innovations) lanciert das Thema mit einem einleitenden Kurzreferat und stellt sich in der anschliessenden Roundtable-Diskussion den geladenen Pannelisten.

Moderiert wird das Podiumsgespräch von Stefan Tramm.



DER REFERENT

JOHN RIORDAN (BSc in Computer Science, University College Dublin) ist bei Swisscom Innovations, dem R&D-Center der Swisscom AG, als Senior Consultant tätig. Unter anderem war er bei Swisscom Mobile als technischer Leiter für die "Mobile Assistant"-Produktlinie zuständig und kann auf eine reiche Erfahrung mit diversen Betriebssystemen und Applikationskonzepten für Mobiltelefone zurückgreifen. Derzeit liegt sein Fokus im Bereich von Swisscoms neuer FMC-Person2Person-Kommunikationssstrategie, die u.a. Initiativen zur Entwicklung von Mobilgeräte-Clients, mobile VoIP- und IMS-Konzepte, Videotelephonie und Instant-Messaging umfasst. Er hat im Rahmen seiner Forschungstätigkeit denn auch bereits mehr als zehn Patente anmelden können.





DIE ROUNDTABLE-GÄSTE

HANSPETER HÖGGER (dipl. Inf.-Ing. ETH Zürich) ist Senior Software Engineer bei Netcetera. Hier hat er als technischer Verantwortlicher etliche Kundenprojekte begleitet und dabei viele Erfahrungen sowohl mit Rich wie auch mit Thin Clients gesammelt. Darüber hinaus hat er die Mobile-Applications-Initiativen der Netcetera vorangetrieben und bereits die Anfänge von mobilen Applikationen Ende 1999 miterlebt. Auch war er an einem Start-up-Unternehmen beteiligt, das einen Chat-Client für die Symbian-Plattform entwickelte. Seine Kenntnis vor allem der technischen Implikationen bei Lösungen für Mobilfunk-Telefone machen ihn zum idealen Diskussionsteilnehmer an dieser TekZone-Veranstaltung.



HERMANN HÜNI (Inf. Ing. EPFL und El. Ing. HTL) ist einer der drei Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der Firma GLUE Software Engineering AG in Bern. Nach seiner Grundausbildung in der Fernmeldebranche sowie einem HTL Studium in Elektrotechnik in Biel hat er Informatik an der ETH Lausanne studiert. 1998 konzipierte er die SMS Info Services 222 (SBB) und 1144 (ETV) und realisierte erste SIM Karten Java Applets für GSM Netzbetreiber. In den letzten drei Jahren entstand unter seiner Leitung das Solution-Framework Mobrix. Damit lassen sich mobile Info Services auf Basis von Java für Mobiltelefone (J2ME) effizient realisieren und personalisieren, einfach mobil installieren sowie gesichert betreiben, identifizieren und deren Kosten dem Benutzer flexibel verrechnen.



JÜRG INGOLD (lic.iur.) war bis 2002 Mitglied von GL und VR der EYEKON AG in Zürich. Bei der NINJ GmbH ist er verantwortlich für Marketing und Strategie.
NINJ entwickelt Games für Web und Handys und vertreibt eigene Produkte weltweit. Neben Games entwickelt NINJ auch Applikationen in den Bereichen Mobile Learning, Instant Messaging und Rich Media.



DER MODERATOR

STEFAN TRAMM ist Senior Engineer und Consultant bei Netcetera AG und hat bereits mehrjährige Erfahrung auf dem Gebiet von Web-Applikationen. Stefan Tramm ist Diplom-Informatiker (TU Braunschweig) und Moderator der TekZoneForum-Veranstaltungen. Ausserdem unterstützt er Stefan Odendahl (Senior Engineer Netcetera AG und verantwortlich für die TekZone-Programmation).

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